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Freitag, 2. Januar 2009

'God's own Country', USA: Unser täglich Dope beschütze die US-Army und gib uns, heute - Amen!


Amerikanische 'Marines' müssen in Afghanistan die Heroin-Plantagen der Taliban bewachen


Es ist bekannt, dass die im Norden Afghanistans stationierten deutschen Soldaten die Mohn-Plantagen der afghanischen Bauern nicht zerstören dürfen. Der Auftrag der deutschen Soldaten lautet schlicht, die öffentliche Ordnung zu gewährleisten. Von Rauschgiften und Mohnplantagen steht nichts in ihrem Auftrag.

So schauen die deutschen Soldaten denn weg, wenn sie riesige Mohnfelder sehen. Bei den Amerikanern war das bislang anders. Aber auch das hat sich nun nach offiziellen Angaben geändert ...

US-Amerikanische Soldaten bekämpfen in Afghanistan nicht nur den Terror. Auch die riesigen Mohnfelder weckten in der Vergangenheit ihr Interesse.
Denn ein großer Teil der Mohnernte wird zu Heroin verarbeitet – und landet auf dem US-amerikanischen Markt. Vor diesem Hintergrund haben die Amerikaner in den vergangenen Jahren auch immer wieder große Anbauflächen von Mohn in Afghanistan vernichtet.

Nun gibt es im Internet eine Plattform, auf der amerikanische Soldaten sich austauschen und Neuigkeiten vorwiegend über Waffengattungen abrufen können.

Military.com heißt die Seite. Zum Erstaunen vieler erfahren die amerikanischen Soldaten nun dort in diesen Tagen, dass selbst amerikanische Eliteeinheiten wie die 'Bravo Company's 1st Platoon' der 'Marines' inzwischen neben den Mohnplantagen in Afghanistan schlafen, diese betrachten – aber nicht vernichten dürfen.

Mindestens 100 Millionen Dollar kassieren die Taliban pro Jahr an "Zöllen" von den afghanischen Rauschgift-Bauern – es ist Geld, das die Taliban verwenden, um Waffen zu kaufen.

Und mit diesen ziehen sie dann in den Krieg gegen die amerikanischen Soldaten. Viele amerikanische Soldaten kratzen sich nun vor Ort in Afghanistan verwundert am Kopf: Denn die Kommandeure haben ihnen gesagt, das es zur Verstimmung der einheimischen Bauern führen können, wenn man ihre Rauschgift-Felder mit dem Mohn vernichte. Und das müsse man schließlich respektieren.
93 Prozent des Heroins der Welt kommen aus Afghanistan. Ein in Afghanistan stionierter Soldat aus Ohio sagt, die Mohnfelder in Afghanistan seien wie die Kornfelder in Ohio. Man erntet auf den Feldern – und die Bauern brauchen keine Kalaschinkow bei der Arbeit zur Eigensicherung.

Denn die amerikanischen Soldaten haben sich mit ihnen arrangiert. Man hat eben inzwischen Verständnis dafür, dass der Heroinhandel die einzige Möglichkeit für die afghanischen Bauern ist, Geld zu verdienen ...



Donnerstag, 08.05.2008 - Kategorie: Terrorismus, Politik, Geostrategie, Allgemeines © Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg [Udo Ulfkotte]. Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muß nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

Freitag, 26. Dezember 2008

Wollen Drogen kaufen? NATO beschütze unser täglich ...

Die NATO-Mission in Afghanistan – den Karzai-Heroin-Clan schützen?
von F. William Engdahl

Neu aufgetauchte sensationelle Beweise zeigen Verbindungen des Bruders des afghanischen Präsidenten, Ahmed Wali Karzai, zur größten Opiumproduktions-Mafia in Afghanistan.
Laut Dokumenten, die der "New York Times" vorliegen, hat sich 2004 außerhalb von Kandahar der folgende Vorfall abgespielt:
Afghanische Sicherheitskräfte fanden auf einem Lastwagen unter Betonblöcken versteckt eine riesige Ladung Heroin, woraufhin der örtliche afghanische Komm-andant, Habubullah Jan, diesen Lastwagen beschlagnahmte und seinen Vorge-setzten informierte.
Kurz darauf erhielt Kommandant Jan einen Anruf von Ahmed Wali Karzai, dem Bruder von Präsident Hamid Karzai, der ihn anwies, den Lastwagen und die Drogen wieder freizugeben.
Jan sagte, er habe dieser Anweisung Folge geleistet, nachdem er einen weiteren Telefonanruf von Shaida Mohammad, einem Assistenten von Präsident Kazai, erhalten habe, mit der Weis-ung, den Lastwagen freizugeben.
Jan wurde später zu einem politischen Gegner Präsident Karzais; 2007 beschuldigte er in einer Rede vor dem Parlament Ahmed Wali Karzai der Beteiligung am Drogenhandel.
Im Juli 2008 wurde Jan wurde auf dem Weg in seine Wohnung in der Provinz Kandahar er-schossen. Dieser Mord wurde offiziell den "Taliban" angelastet.
Mitglieder der afghanischen Exilgemeinde in Deutschland haben mir persönlich versichert, Prä-sident Karzai sei seit 2004 als "Hauptfigur der afghanischen Opiummafia" bekannt. Laut diesen Berichten, die bis zum Auftauchen der jüngsten Beweise nicht bestätigt werden konnten, sind die Angehörigen des Karzai-Clans die etablierten Drogenbosse des Paschtunen-Stamms, wobei der Popalzai-Clan eine besondere Roller spielt.
Der Opiumanbau dieser Clans konzentriert sich auf die Provinzen Helmand und Kandahar im Süden des Landes, wo hauptsächlich britische NATO-Streitkräfte stationiert sind.
Wali Karzai ist Vorsitzender des Provinzrats von Kandahar. Angeblich ist er der am meisten ge-hasste und gefürchtetste Mann im südlichen Afghanistan. Seine Ernennung zum Bezirksrat ver-dankt Wali seinem Bruder, dem Präsidenten.
Dem Bericht der New York Times zufolge stoppten Einheiten der amerikanischen und afghani-schen Drogenbekämpfung im Jahre 2006 erneut in der Nähe von Kabul einen Lastwagen, der 110 Pfund Heroin geladen hatte.
Dieser Fall wurde zwar den US-Behörden berichtet, doch diese Meldung hatte dem Vernehmen nach keinerlei Folgen. Damals lagen den US-Behörden angeblich Beweise für eine Verbindung zwischen der Drogenlieferung und einem Leibwächter vor, der als Mittelsmann für Ahmed Wali Karzai galt. Die Aussagen über die Beteiligung des Präsidentenbruders bei dem Vorfall sind nie-mals untersucht worden.
Laut vorliegenden Berichten sind weder die US-Drogenbekämpfungsbehörde (Drug Enforce-ment Administration, DEA), die auch für die Drogenbekämpfung in Afghanistan verantwortlich ist, noch die neu geschaffene afghanische Drogenbekämpfungsbehörde den Anschuldigungen gegen den Bruder des Präsidenten nachgegangen.
Wie die New York Times berichtet, hätten sich in Washington sowohl die DEA als auch das Büro des DNI (Direktor Nationale Nachrichtendienste) darüber beschwert, dass "das Weiße Haus die Haltung begünstigt, Ahmed Wali Karzai wegen der politischen Brisanz der Angelegenheit nicht anzutasten". Einige meinen, es sei vielleicht mehr als nur Brisanz im Spiel.
Rekord-Opiumernten seit 2001
Der Skandal kann möglicherweise direkt auf das Weiße Haus unter Bush und Cheney zurück-schlagen. Der jetzige Präsident Afghanistans, Hamid Karzai, war früher ein Instrument der CIA und ein guter persönlicher Bekannter des damaligen US-Vizepräsidenten George H.W. Bush (sr) und des damaligen CIA-Chefs William Casey, als er beim Aufstand der von der CIA gelenkten Mudschaheddin gegen das von den Sowjets gestützte Nadschiibullah-Regime Afghanistans koo-perierte.
Seit der amerikanischen Invasion Afghanistans im Jahre 2001 ist die Regierung Bush nicht energisch gegen den afghanischen Drogenhandel vorgegangen. Kritiker behaupten, die Regier-ung Karzai sei dagegen und das amerikanische Militär zögere, sich einzumischen.
Unter dem Schutzschirm der militärischen Besetzung durch US- und NATO-Truppen ist die Opiumproduktion in Afghanistan seit 2001, dem letzten Jahr der Taliban-Herrschaft, sprung-haft angestiegen.
Nach Angaben des offiziellen UN-Drogenbekämpfungsprogramms zur Überwachung der Opi-umproduktion in Afghanistan wurde 2001 dort nur auf einer Fläche von 8.000 Hektar Opium, dem Hauptbestandteil von Heroin, angebaut, da die Taliban in den Jahren zuvor ein massives Programm zur Vernichtung von Opium durchgeführt hatten.
1999, also noch bevor die Taliban den Süden Afghanistans unter ihre Kontrolle gebracht hatten, war auf einer Fläche von 91.000 Hektar Opium angebaut worden. Den Taliban war es gelungen, den Opiumanbau drastisch einzudämmen.
Nach Zahlenangaben der UN war der Opiumanbau im Jahre 2004, nach drei Jahren US-Be-setzung und der Herrschaft Karzais, auf über 131.000 Hektar angestiegen.
2007 betrug diese Zahl fast 200.000 oder geschätzte 95 Prozent des weltweiten Opiumanbaus. Der übergroße Teil der Anbaufläche befindet sich in den Provinzen Kandahar und dem benach-barten Helmand.
Die Bush-Familie ist seit den 1980er-Jahren eng mit dem Karzai-Clan verbunden.
Dass die Regierung Bush seinerzeit Karzai ins Präsidentenamt hievte, hat zu Vorwürfen geführt, Karzai wäre nur eine amerikanische "Marionette".
Als Karzai 2004 schließlich offiziell sein Amt antrat, nahm Vizepräsident Dick Cheney an der Zeremonie teil. Vier Jahre später sagte Afghanistans Präsident in einem Interview:
"Wenn man mich als Marionette bezeichnet, weil ich Amerika dankbar bin, dann kann man mir ruhig diesen Spitznamen verpassen."
Karzai verdankt seine Ernennung der Vermittlung des ehemaligen US-Botschafters in Afghanis-tan, Zalmay Khalilzad.
Wie ich in meinem Buch Apokalypse jetzt! beschreibe, gehört Khalilzad zum Kern der neokon-servativen Kriegsfalken, die seit 2001 den außenpolitischen Apparat der Bush-Regierung besti-mmen. Zusammen mit Donald Rumsfeld und Dick Cheney sowie den bekanntesten neokonser-vativen Kriegsfalken wie Paul Wolfowitz, dem ehemaligen Chef der Weltbank, der vorher im US-Pentagon auf Posten war, gehörte Khalilzad im September 2000 zu den Architekten des Berichts Project for the New American Century (Projekt Neues Amerikanisches Jahrhundert).
Khalilzad, der übrigens wie Karzai ein in Afghanistan geborener Paschtune ist, war ein enger Vertrauter von Obamas außenpolitischem Berater Zbigniew Brzezinski; angeblich war es seine Idee, in den 1980er-Jahren mit der Ausbildung der sowjetfeindlichen Mudschaheddin zu be-ginnen.
Als eines der Gründungsmitglieder von Project for the New American Century unterzeichnete Khalizad im Januar 1998 den berühmten Brief an Präsident Bill Clinton, in dem dieser aufge-fordert wurde, "Saddam Hussein und sein Regime zu entmachten, unter vollem Einsatz aller diplomatischen, politischen und militärischen Mittel".
Zalmay Khalilzad ist seit 1979 der amerikanische Architekt des Eurasischen Krisenbogens zur Einkreisung und Isolierung Russlands.
Khalilzad, der seit der Regierungszeit Ronald Reagans die US-Politik in Afghanistan und dem gesamten Mittleren Osten maßgeblich bestimmt, ist gegenwärtig US-Botschafter bei den Vereinten Nationen. Es ist ein sehr enges Geflecht, das die Regierung Bush, den Karzai-Clan, den Neokonservativen Khalilzad und offensichtlich Afghanistans lukratives Weltmonopol auf Heroin miteinander verbindet.
ilia Papa dazu: Lieber Gott, mach uns fromm, daß wir nicht mehr glauben müssen, die NATO führt Krieg zum Wohl des Drogenanbaus und -konsums, den sie beschützt, damit die Süchtigen bei uns im so called Westen, etwas zum spritzen haben, und wenn kein Geld dazu, sich dann zu 80 Prozent in den Kriminellen-Statistiken einreihen können, was den Gesetzgebern wiederum das Recht gibt uns alle unter Kriminellen-Generalverdacht zu stellen. Drum Lieber Gott, Big Brother sei unser!

Mittwoch, 08.10.2008
Kategorie: Allgemeines, Geostrategie, Enthüllungen, Politik
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